bärentatzen - Indianer sagen, dass sich der Bär nur selten aus der Ruhe bringen lässt.

Liebe Interessierte,

Indianer sagen, dass sich der Bär nur selten aus der Ruhe bringen lässt. Er ist aufmerksam und vergeudet seine Energie niemals unnötig. Nur manchmal kann er innerhalb von Sekunden wütend werden, aber er beruhigt sich immer schnell und geht mit seinen Kraftreserven stets besonnen um.

Der Bär erinnert Dich daran, dass Du stark bist. Wenn Du Dir Deiner Stärken nicht mehr sicher bist, dann halte wie der Bär einen kleinen „Winterschlaf“. Horche in Dich hinein. Lasse all Deine Gedanken zur Ruhe kommen. So wirst Du Dir wieder Deiner selbst bewusst und kannst die Unsicherheit oder Wut ablegen, die Dich in manchen Situationen überkommt. Du wirst feststellen, dass die meisten Antworten auf Deine Fragen nicht in Deiner Umgebung, sondern in Dir selbst zu finden sind.

Gerne helfe ich Dir dabei, sicher wie auf Bärentatzen durch Dein Leben zu gehen. Dazu werden wir gemeinsam zum Beobachter Deines Verhaltens. Wir begeben uns auf eine Reise, die Dich wieder in Deine Mitte bringt. Auf unserem Weg werden wir lernen, wie man sich auf die Dinge konzentriert, die in unserem Alltag wichtig sind. Wir werden rechtzeitig unsere „Hausaufgaben“ machen.  

"Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe."

Pippi Langstrumpf

Mein Ansatz

Die offizielle Definition von AD(H)S ist Aufmerksamkeits-Defizit (Hyperaktivitäts-) Syndrom.

Für mich sind Menschen mit der Diagnose AD(H)S jedoch Menschen, die Anders Denken (Hoch) Sensibel sind.

Sie nutzen ihre rechte (intuitive, emotionale) oder linke (analytische, rationale) Gehirnhälfte stärker. Deshalb sind sie häufig überdurchschnittlich intelligent, intuitiv, sehr empathisch, sozial, kreativ oder analytisch und rational. Andererseits fällt es ihnen schwer, sich zu konzentrieren. Es kann zu Lese-, Rechtschreib- und Rechen-Schwächen, aber auch motorischer Unruhe kommen. Hyperaktivität kann sich im äußeren Verhalten zeigen (ADHS). Hyperaktivität kann auch in der inneren Welt stattfinden (ADS), was im Außen phlegmatisch und unmotiviert wirkt. 

Bei AD(H)S ist das Gehirn überlastet. Unter anderem werden über den visuellen Cortex zu viele Informationen aufgenommen, anstatt relevante Informationen zu filtern. Dies führt zu einer Überforderung der Grosshirnrinde, die für die Verarbeitung von Sinneswahrnehmungen zuständig ist. Ebenso kommt es zu einer Überlastung des präfrontalen Cortex, der für die Handlungssteuerung und emotionale Prozesse verantwortlich ist. Diese Bereiche des Gehirns arbeiten deshalb nicht optimal zusammen und müssen entsprechend bilateral stimuliert werden.

Psychosomatische Beschwerden verstärken Unsicherheiten und Schwächen zusätzlich. Vor neuen oder in bestimmten Situationen treten bei Menschen mit AD(H)S regelmässig Ängste auf und verursachen eine ständige innere Unruhe / Alarmbereitschaft. Auch das kann zu Konzentrationsproblemen, Versagens-Ängsten, übermässigem Sprechen oder Sprachlosigkeit , "Vermeidungsstrategien", Depressionen, Wutausbrüchen und aggressivem Verhalten (sich und anderen gegenüber) oder extremer Schüchternheit führen. Häufig kommt es zu selbstgewählter Isolation und Einsamkeit, um "unerwünschtes" Verhalten und damit verbundene Kritik zu verhindern. Dieses Verhalten wird irrtümlicherweise als "anti-sozial" eingestuft. Andererseits wird - bei AD(H)S - die Rolle des „Klassen-Clowns“ gerne eingenommen, um Anerkennung von Mitschülern zu erhalten. Kinder mit AD(H)S werden häufig Opfer von Mobbing. Aufgrund der Selbstwert-Problematik werden Übergriffe jedoch akzeptiert oder zu spät darauf reagiert. Kinder vertrauen sich aus Angst vor Unverständnis oder Schuldzuweisungen ihren Eltern oft nicht an. 

Bei AD(H)S entsteht durch ständige Langeweile und Unterforderung eine "Verhaltensoriginalität", die für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist. Kritik an ihrem Verhalten gibt Menschen mit AD(H)S das Gefühl alles falsch zu machen und dieses Gefühl manifestiert sich. Sie können deshalb oft ihr wahres Potential nicht leben. Sowohl bei ADS und AD(H)S kann aufgrund fehlender Anerkennung ein Helfersyndrom entstehen. Ein Helfersyndrom ist eine Mischung aus Aufopferung, Wunsch nach Anerkennung, Verleugnung eigener Wünsche, „Es-allen-recht-machen-wollen“-Haltung, aber auch Distanzlosigkeit. Grenzen von anderen Menschen werden nicht respektiert. Für Menschen mit AD(H)S ist - aufgrund der eigenen Unfähigkeit anderen Grenzen zu setzen - unverständlich warum dies zu Ablehnung und Konflikten führen kann bzw. warum Anerkennung ausbleibt.

Aus Selbstschutz führt mangelnde Anerkennung und negatives Feedback zu einer Überempfindlichkeit gegenüber Kritik, „Schuld sind immer die anderen“Einstellung oder „Opfer“-Mentalität, Überheblichkeit / Unterwürfigkeit und unrealistischer Selbstreflexion. Es entsteht ein Selbstbild, das von Außenstehenden völlig gegenteilig (positiver aber auch negativer) wahrgenommen wird. Die zentralen Themen Angst, Einsamkeit, Antriebslosigkeit, Anderssein, Aggressionen, Selbstwert, Ablehnung durch andere, Grenzen setzen und respektieren, Depressionen und Illusionen bestimmen und kontrollieren das Leben. 

AD(H)S betrifft auch immer einen Elternteil oder beide Eltern bzw. ist seit Generationen - ohne Diagnose - in Familien präsent. Deshalb biete ich zusätzlich Elterncoachings an, um Erziehungs- und Verhaltensmuster sowie negative Glaubenssätze und Prägungen positiv zu verändern.

Die Diagnose AD(H)S bedeutet nicht, dass man im Leben ein erhebliches bzw. unlösbares Problem – als Kind, Teenager oder Erwachsener – haben muss.

Ich erstelle Diagnosen, behandle AD(H)S und biete Lösungen / Beratung an bei:

  • „Verhaltens-Herausforderungen“ in der Schule, Alltag oder Familie
  • Dysfunktionalem Familien-System
  • Lernschwierigkeiten und fehlender Motivation 
  • der Stärkung / Wiederherstellung des Selbstwertgefühls / der Selbstliebe
  • Angststörungen und Depressionen 
  • Zwangsstörungen und Tics
  • der Förderung einer positiven Eigenwahrnehmung
  • Fremdbild / Selbstbild (Eltern und Kind)
  • Hochsensibilität / Hochbegabung / Empathie und Grenzen setzen / Schüchternheit 
  • Täter / Opfer / Retter-Dynamik
  • Umgang mit Leistungsdruck und Perfektionismus
  • Impulsivität 


Ich unterstütze Kinder und Jugendliche dabei, im Alltag mit Situationen umzugehen, die Ängste bei ihnen auslösen. Ein gezieltes Training hilft Ihrem Kind für Hausaufgaben etc. die richtige Konzentration aufbringen zu können. Außerdem trainiere ich, wie man fokussieren kann. Ich balanciere über-/unteraktive Bereiche des Gehirns und vermittle Methoden, die im Alltag von Kindern und Eltern angewendet werden können. Zusätzlich mache ich negative Verhaltensweisen - und sich daraus ergebende Probleme - bewusst und wie man diese Verhaltensweisen positiv verändert. Ich zeige auf, wie man Grenzen setzt und für sich und seine Interessen einsteht, ohne sich zu verbiegen. Und wie man aus der Angst ins Vertrauen kommt. Hierzu verknüpfe ich unterschiedliche Therapieansätze. 

Wir werden als Team zusammenarbeiten, damit Ihr Kind ein individuell zugeschnittenes Training erhält und Sie Ihre Elternrolle positiv annehmen und wahrnehmen können. Ein holistischer Ansatz ist deshalb für mich und meine Arbeit essentiel.

Ich biete auch Erwachsenen mit AD(H)S Behandlung und Beratung an. Schwerpunkte sind hier vor allem:

  •  Bindungsängste / destruktive Beziehungen / Trauma-Bonding / Co-Abhängigkeit 
  •  Introversion / Extroversion / Ambiversion
  •  mangelndes Durchhaltevermögen und Selbstsabotage
  •  Erfahrungen von emotionalem Missbrauch
  •  Traumata 
  •  Zugang zu den eigenen Gefühlen finden 
  •  Borderline-Anteile
  •  Asperger-Anteile 
  •  Innere Leere
  •  Fehlendes (Ur)Vertrauen
  •  Existentielle Ängste 
  •  Gefangensein in der Komfortzone bzw. Angst vor Veränderungen 
  •  Probleme mit hierarchischen Systemen und häufige Jobwechsel 
  •  Folgen einer Kindheit in einer dysfunktionalen Familie
  •  Eltern mit narzisstischen / histrionischen Persönlichkeitsanteilen
  •  Emotional Unavailability der Eltern
  •  „Regretting Parenthood“ - Eltern die ihre Rolle als Mutter / Vater bedauern
  •  Widersprüchliches Verhalten und Kommunikation
  •  Bipolarität (manisch - depressives Verhalten) 

 

 

» Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss, wie andere Menschen. «

Astrid Lindgren

Über mich

Ausbildung:
Studium der Psychologie, England

Mitglied im Berufsverband The British Psychological Society

Ausbildung zur Diplom-Neurofeedback-/Biofeedback-Therapeutin, Schweiz

Weiterbildung Neurofeedback – Wissenschaftliche Grundlagen und Klinische Praxis mit Susan und Dr. Siegfried Othmer, Deutschland

Weiterbildung zum Kinder- und Jugendcoach (zertifiziert), Deutschland

Weiterbildungen in Traumatherapie (Peter Levine - Somatic Experiencing / Francine Shapiro - EMDR), Deutschland 

Forschungspraktika & Tätigkeiten:
Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Abteilung Babylabor, München

Ludwig-Maximilians-Universität, Abteilung Neuro-Cognitive-Psychology (Elite Graduate Program) und EEG-Labor, München

kbo-Heckscher-Klinikum gGmbH, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie, Abteilung Neurofeedback (Behandlung von Kindern/Jugendlichen mit der Diagnose AD(H)S), München

Dozentin in der Erwachsenenbildung, Volkshochschule Stuttgart

Ehrenamtliche Tätigkeiten in Deutschland, Israel, Togo und England (Amnesty International, In Via Kofiza München, mitsprache e. V. und Gute Tat München)

Seit 2012 ehrenamtliche Unterstützung / Beratung verschiedener Schulen im Kathmandu-Tal Nepal 

Die Organisation bear4care zur Unterstützung sozialer Projekte weltweit ist im Aufbau

Coaching-Praxis für bewusstes Handeln - www.bärenhöhle.com

Warum bärentatzen?

Die Tatze des Bären ist ein Symbol für Mut, Stärke und Selbstschutz, aber auch Aggressionen und Wut. Durch bedachtes, ruhiges Handeln kann sich der Bär vor Gefahren schützen. Wird er aggressiv, muss er sich mit der eigenen Wut auseinandersetzen und findet wieder sehr schnell seine Balance. Im Winter zieht er sich in seine Höhle zurück und wird Teil der großen Leere, des großen Schweigens, wo die Antwort auf alle Fragen zu finden ist. Er erwacht im Frühjahr mit neuer Energie und Selbstbewusstsein. Dann lässt er seine inneren und äußeren Bedürfnisse synchron ablaufen und bestimmt seinen Lebensrhythmus selbst. Jetzt ist er bereit die Herausforderungen des Lebens ruhig anzugehen.

Kontakt

 "Kommt herein oder bleibt draußen, wie ihr wollt", rief Pippi. "Ich zwinge niemanden."

Ich berechne 120 Euro pro Stunde. 

Termine für Beratungen und Training sind ab Oktober 2020 möglich 

ADHS Beratung / Training - Irene Heisele

Email: irene@bärentatzen.com
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Telefon: +49 172 76 03 620